Vortragsblock C

01 Jul 2017
09:30 – 10:30

Vortragsblock C

C1
Die Peperoni Strategie – setzen Sie sich durch um Gutes zu tun!

Prof. Jens Weidner
Unter der Peperoni-Strategie könnte man eine Art Ein-führung in die Kunst der positiven Aggression verstehen, verbunden mit der sanften Warnung, dies aber besser nicht zuhause auszuprobieren. Mit Humor und Selbstiro-nie zeigt der renommierte Aggressionsexperte und Best-sellerautor, wie seine Strategie Durchsetzungsstärke, je-doch keine Ellenbogenmentalität fördert. Es geht darum, unbequeme Entscheidungen, Konflikte und die eigenen Interessen zu vertreten, um letztlich die positive Ent-wicklung des Unternehmens zu sichern.

C2
Die verflixte Doppelrolle – Betrieb und Ehe, nicht immer ganz einfach!

Sigrun und Holger Dammit
Das Unternehmerpaar mit eigenem Coachinginstitut kennt die Doppelrolle aus eigener Erfahrung nur zu gut. Auch sie waren mit der Frage konfrontiert: berufl ich strategisch handeln und streiten, privat harmonisch in der Partnerrolle funktionieren – kann das gelingen? In ihrer Laufbahn haben sie etliche andere Unternehmer-paare beraten. Aus dieser Erfahrung erstellten sie einen Punktekatalog für ein erfolgreiches Miteinander. Ihr Wahlspruch: das glückliche Paar ist die Säule des be-trieblichen Erfolgs.

C3
Der Nachfolgefahrplan: Schritt für Schritt zur erfolgreichen Betriebsnachfolge

Prof. Dr. Birgit Felden
Jede Unternehmensnachfolge ist ein individueller und komplexer Prozess, Standardlösungen gibt es dabei nicht. Und es ist ein Prozess, der typischerweise zwei bis fünf Jahre dauert. Durch systematische Gestaltung las-sen sich dabei folgenschwere Fehler vermeiden. Dabei hilft der Nachfolgefahrplan, der Übergeber und Nachfol-ger durch ihren persönlichen Weg der Unternehmens-nachfolge führt.

C4
Ausgereizt! Wie wir uns gegen-seitig die Butter vom Brot nehmen

Kurt-Georg Scheible
Billig, billiger, am billigsten. Billiger produzieren, billiger einkaufen, billiger Service. Der Kunde wird es schon nicht merken – oder doch? Eine verblüffend andere Sicht auf die Welt des Kaufens und Verkaufens: Weshalb Rabatte die Ware nur billiger machen, jedoch niemals besser. Weshalb Tages- und Stundensätze unethisch sind. Wes-halb Controlling zu falschem Denken und Handeln führt. Weshalb „Besser“ einfach nicht genug ist.

C5
Gestalten auf Knopfdruck?

Florian Hugger
Wenn wir frei sind, macht Gestalten Spaß. Kinder gestal-ten unbeschwert. Das kreative Arbeiten fesselt uns Men-schen, wir denken uns etwas aus, entwickeln die Idee weiter und kommen zu immer neuen Ergebnissen. Wenn wir jedoch für einen Auftrag punktgenau entwerfen sol-len, fällt uns häufi g nichts ein. Wie schaff en wir es, dann gute Ideen zu haben, wenn wir sie brauchen? Eine Er-munterung für unsere innere Kreativabteilung.

C6
Virtual Reality – Spielerei oder Revolution in der Präsentation der Schreinerleistung?

Christoph Ostler
Die virtuelle Realität (VR), eine Computerspiel-Technik, erobert rasant weitere Einsatzgebiete. Mit „Datenbrillen“ können Kunden Räume „live“ erleben, die nur als Rende-ring existieren. Der 3D-Effekt ist so überzeugend, dass der Betrachter meint, sich im neuen Raum selbst zu be-wegen. Eine Technik, die die Präsentation der Schreiner-leistung revolutionieren kann. Eine Einführung in die Welt von VR: Einsatzgebiete, technischen Voraussetzungen, Markenpositionierung mit VR. Kann VR den Ausstellungs-raum ersetzen?
Es besteht die Möglichkeit, bereits realisierte Projekte mit Datenbrillen vor Ort selbst zu erleben.

C7
Banken in Not – Schreiner in Not? Damit es dazu nicht kommt!

Carl-Dietrich Sander
Die Erträge bei Sparkassen und Banken gehen deutlich zurück. Das wird in den nächsten Jahren deren Risikobe-reitschaft im Firmenkreditgeschäft stark reduzieren. Da-rauf müssen sich Schreiner vorbereiten und ihre Ver-handlungsmacht gegenüber ihren Kreditgebern jetzt ausbauen. Der Vortrag beschreibt die Problemstellung und gibt Praxistipps für den Ausbau der eigenen Ver-handlungsposition.

C8
Werkzeug oder Gesetzbuch – was braucht man zukünftig auf der Baustelle?

Tobias Hullermann
Reichen die handwerklichen Fertigkeiten noch aus, um nach Abschluss seiner Arbeiten die Rechnung bezahlt zu bekommen, oder muss man gleich den Rechtsanwalt mit auf die Baustelle nehmen? Was sollten der Unternehmer und seine Mitarbeiter beachten, um die Abnahme ihrer Produkte und Leistungen rechtlich sicher abzuwickeln. Rechtliche Tipps rund um die Montage, damit der Kunde den Werklohn auch tatsächlich zahlt.

C9
Marketing? Brauchen wir nicht, uns kennt man doch!

Walter J. Zürcher
Handwerksbetriebe konzentrieren sich häufig auf die Produktion, das betriebliche Marketing kommt dabei zu kurz. Aber reichen Kundenempfehlungen wirklich aus? Es werden die Grundlagen des handwerksgerechten Marke-tings behandelt: Welche Maßnahmen sind zielführend? Wie definiert man seine Zielgruppe? Wie hoch sollte der Einsatz von finanziellen und personellen Ressourcen sein? Wie können Projekte und Werbemittel des Verbands für ein professionelles, kostengünstiges und dennoch in-dividuelles betriebliches Marketing eingesetzt werden?